Kapazität

Max. 20 Gäste - 10 Zelte

Stil

Tented Camp

PREISNIVEAU

Premium

Chicari Camp

Gorongosa Nationalpark · Mosambik

Kapazität​

Max. 20 Gäste - 10 Zelte

Preisniveau

Premium

Stil

Tented Camp

Region

Gorongosa Nationalpark

Saisonales Camp im Gorongosa

Im nördlichen Gorongosa-Nationalpark, einem der bekanntesten Projekte zur Wiederansiedlung von Wildtieren in Afrika, steht das Chicari Camp am Mussicadzi-Fluss direkt an einem natürlichen Wasserloch in der Aue. Es gibt zehn Zelte für höchstens zwanzig Gäste, jedes mit Öffnung hin zum Wasser, dazu eine Holzplattform für Lounge und Restaurant und ein Lagerfeuerplatz unter freiem Himmel.

 

Das Camp besteht nur saisonal. Von April bis November steht die Anlage an der Pan und wird anschließend komplett abgebaut. Strom kommt aus Solarmodulen und gebaut wurde mit Materialien aus der Region. Der ökologische Ansatz passt zum Charakter des Camps und zur Idee des Parks.

 

Zwei der zehn Zelte sind erhöhte Tree-Hides am Fuß eines Beobachtungsstands, ausgelegt für vier Personen. Sie eignen sich besonders für Familien mit Teenagern oder zwei befreundete Paare.

 

Hinter dem Camp steht Gorongosa Safaris, eine Marke des Gorongosa Restoration Project. Ein Teil jeder Übernachtung fließt in die Wiederherstellung des Parks. Gäste können das E.O. Wilson Lab und das Pangolin-Schutzprogramm besuchen. Dieser direkte Draht zur Feldforschung unterscheidet das Camp von klassischen Safari-Adressen im südlichen Afrika.

 

Die Lage ist abgelegen, der Park wenig bereist. Drei bis vier Nächte gelten als sinnvolle Mindestdauer.

Das macht es besonders

3 Gründe, die überzeugen

1

Tree-Hide: Erhöhte Position am Wasserloch, ungewöhnliches Erlebnis direkt aus dem Zelt.

2

Direkter Zugang zum Park-Forschungsprogramm, einschließlich Besuchen am E.O. Wilson Lab und am Pangolin-Schutzprogramm.

3

Nachhaltige Bauweise: Komplett abbaubar und solarbetrieben.

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© Chicari Camp

Für wen geeignet?

Safari-Erfahrene

Abgeschiedener Standort in einer wenig bereisten Park-Region mit ausgeprägter Wildnis.

Naturfotografen

Pan direkt vor dem Camp, gutes Licht zu Morgen- und Abendstunden.

Ornithologen

Über 400 dokumentierte Vogelarten im Park, gezielte Vogelbeobachtungstouren.

Aktiv- und Wanderurlauber

Walking Safaris gehören zum Standard.

Familien mit Teenagern

Tree-Hide-Zelte bieten Platz für vier Personen, Mindestalter 12 Jahre.

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© Chicari Camp

Erlebnisse

Aktivitäten um die Unterkunft

Im Mittelpunkt stehen Pirschfahrten am Morgen und am späten Nachmittag im offenen Geländewagen, ergänzt um eine Nachtpirsch. Walking Safaris mit einem bewaffneten Ranger gehören zum Standardprogramm und führen durch Wälder und offene Auen. Zu Saisonbeginn und in den feuchteren Monaten sind, abhängig vom Wasserstand, Bootsfahrten auf der Urema-Flutebene möglich. Ornithologisch ist der Park mit über 400 dokumentierten Vogelarten sehr interessant. Ergänzend werden Besuche am E.O. Wilson Lab des Parks und am Pangolin-Schutzprogramm angeboten, beides Bestandteile des Gorongosa Restoration Project. Es besteht die Möglichkeit, ab fünf Nächten Aufenthalt eine Tagestour zu den Kaffee-Plantagen am Mount Gorongosa zu buchen. Hinzu kommen Dorfbesuche und auf Anfrage Helikopterflüge gegen Aufpreis.

Pirschfahrten
Nachtpirsch
Walking Safari
Bootsfahrt
Vogelbeobachtung
Bessuch Pangolin-Aufzuchtstation
Besuch Kaffee-Plantage
Helikopterflug
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© Chicari Camp

Safari

Die Tierwelt

Gorongosa gehört zu den großen Projekten zur Wiederansiedlung von Wildtieren in Afrika. Nach dem Bürgerkrieg waren die Bestände nahezu ausgelöscht, heute leben hier wieder Elefanten, Büffel, Flusspferde und Krokodile, ebenso Löwen, Leoparden, Wildhunde und Hyänen. Hinzu kommen große Antilopen-Populationen wie Kudus, Impalas, Wasserböcke und Elenantilopen. Pangoline werden vom Schutzprogramm des Parks erforscht und sind ein seltenes Sichtungsziel. Die Vogelwelt ist vielfältig, dokumentiert sind über 400 Arten, darunter Schreiseeadler, Bienenfresser, Nashornvögel und Turakos.

Elefanten
Büffel
Flusspferde
Löwen
Leoparden
Wildhunde
Hyänen
Kudus
Elenantilopen
Pangoline
Schreiseeadler
Nashornvögel
Turakos
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© Chicari Camp
Gästeunterkünfte

Räumlichkeiten

Die zehn Zelte gliedern sich in acht klassische Safari-Zelte und zwei Tree-Hide-Zelte. Alle stehen auf Holzplattformen am Rand der Pan und blicken durch große Frontöffnungen direkt auf das Wasserloch. Zur Ausstattung gehören King-Size-Bett oder zwei Einzelbetten, eigener Schreibtisch, offener Kleiderschrank, Standventilator, Moskitonetze und ein eigenes Bad mit Innendusche und warmem Wasser. Die Beleuchtung läuft über Solar-Lampen. Die beiden Tree-Hides stehen am Fuß eines Holz-Beobachtungsstands und sind als Doppelzelt-Einheit für vier Personen konzipiert, geeignet für Familien oder zwei befreundete Paare. Wäscheservice ist im Aufenthalt enthalten.

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© Chicari Camp
Zentrale Einrichtungen

Gemeinschaftsanlagen

Im Zentrum steht ein offenes Stretch-Tent-Areal auf Holzplattform, in dem Lounge, Restaurant und Bar unter einem gemeinsamen Sonnensegel zusammengefasst sind. Davor liegt ein offener Lagerfeuerplatz mit klassischen Safaristühlen für Sundowner und Abendessen unter freiem Himmel. Die Holzplattform öffnet sich zur Pan, Mahlzeiten und Drinks haben durchgehend Blick auf das Wasserloch. Strom kommt aus einer Solaranlage, die Anlage arbeitet vollständig netzunabhängig. Holzstege verbinden die Gästezelte mit dem Zentralbereich.

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© Chicari Camp
Essen & Trinken

Kulinarik

Der Aufenthalt erfolgt auf Vollpension-Basis. Der Tag beginnt mit dem Frühstück vor der Morgenpirsch. Auf Anfrage wird auch ein Buschfrühstück arrangiert. Zwischen den Aktivitäten serviert die Küche Mittagessen und Nachmittagstee, das Abendessen ist mehrgängig und wird angerichtet serviert. Die Küche arbeitet bewusst mit lokalen Zutaten, darunter Gorongosa-Honig und in der Region angebauter Kaffee. Der Sundowner am Ende der Nachmittagspirsch ist im Preis enthalten, ebenso alle alkoholfreien Getränke, Tee und Kaffee. Bei klarem Wetter wird das Abendessen häufig am Lagerfeuer im Freien serviert.

Bewegte Eindrücke

Video der Unterkunft

Einblicke

Bilder der Unterkunft

© Chicari Camp
© Chicari Camp
© Chicari Camp
Alles im Detail

Praktische Informationen

Beste Reisezeit

Das Chicari Camp ist nur in der Trockenzeit von April bis November geöffnet. Für die Tierbeobachtung sind die Monate Mai bis Oktober am ergiebigsten, das Wild konzentriert sich dann an den verbleibenden Wasserstellen. Im Oktober können die Tagestemperaturen über 35 °C erreichen, in einzelnen Spitzen bis 40 °C. Die ersten Wochen nach der Wiedereröffnung im April und die Wochen vor Saisonende im November sind grüner und kühler, die Tierdichte am Wasserloch ist dann etwas geringer.

Lage & Anreise

Die Anreise erfolgt typischerweise von Johannesburg per Linienflug nach Beira (etwa 1 Stunde 40 Minuten), von dort weiter mit einem rund 35-minütigen Charterflug zum Chitengo-Airstrip im Gorongosa-Nationalpark. Vom Airstrip aus bringt ein offener Geländewagen die Gäste in etwa eineinhalb bis zwei Stunden Fahrt durch den Park zum Camp. Die Charterflüge werden vom Veranstalter organisiert.

 

Auf Google Earth finden ↗

Kinder

Kinder sind ab zwölf Jahren willkommen. Die abgelegene Lage am Wasserloch, die Walking Safaris mit bewaffnetem Ranger und die Nähe zu Wildtieren begründen diese Altersgrenze. Die beiden Tree-Hide-Zelte eignen sich gut für Familien mit Teenagern, da sie als Doppelzelt-Einheit für vier Personen ausgelegt sind.

Gesundheit

Der Gorongosa-Nationalpark liegt in einem Malariagebiet. Alle Zelte sind mit Moskitonetzen ausgestattet, Mückenschutz steht im Camp zur Verfügung. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe wird empfohlen. Für eine individuelle Empfehlung zu Impfungen und Prophylaxe ist ein Besuch bei einem Tropen- oder Reisemediziner vor Reiseantritt sinnvoll.

Nachhaltigkeit

Das Chicari Camp arbeitet als saisonales, modular gebautes Zeltcamp komplett netzunabhängig mit Solarstrom und wird in der Regenzeit zurückgebaut. Die Bauweise nutzt lokale Materialien und örtliche Handwerker, es bleibt keine permanente Infrastruktur am Pan zurück. Betreiber Gorongosa Safaris ist eng verzahnt mit dem Gorongosa Restoration Project, das die Wiederansiedlung des Parks finanziert und wissenschaftlich begleitet. Ein Teil der Aufenthaltspreise fließt in diese Restoration-Arbeit.

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Jochen Küpfer - Safari Experte
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