Kapazität

Max. 14 Gäste – 7 Bandas

Stil

Safari Lodge

PREISNIVEAU

High End

Greystoke Mahale Lodge

Mahale Mountains Nationalpark · Tansania

Kapazität​

Max. 14 Gäste – 7 Bandas

Preisniveau

High End

Stil

Safari Lodge

Region

Mahale Mountains Nationalpark

Schimpansen am Tanganjikasee

Greystoke Mahale liegt am Ostufer des Tanganjikasees im Mahale-Mountains-Nationalpark im Westen Tansanias, ohne Straßenanbindung an die Außenwelt. Zwischen weißem Sandstrand und Bergwald liegen sieben luxuriösen Hütten und das offene Hauptbanda, alle aus altem Dhauholz gebaut. Das Camp ist klein gehalten und nimmt maximal vierzehn Gäste auf, eine Hütte ist als Familienbanda ausgelegt.

 

Hauptgrund einer Reise nach Mahale sind die Schimpansen. Die habituierte M-Group lebt in den Hängen direkt hinter dem Camp und wird täglich von Greystokes erfahrenen Primatologen-Guides gesucht, mit guter Aussicht auf Antreffen. Treks finden in Kleingruppen statt und können je nach Bewegung der Tiere von kurzen Strecken bis zu mehrstündigen Aufstiegen im steilen Wald reichen. Wer einen Tag ohne Trek einlegt, hat den See vor der Tür: Kajaks, Dhau und Wasserfälle in den Bergen.

 

Die Lage gehört zu den entlegensten Adressen Tansanias und passt zu Gästen, die wirklich abgeschieden reisen wollen und ein klares Ziel vor Augen haben. Klassisches Großwild gibt es kaum, dafür eine besondere Begegnung mit der größten frei lebenden Schimpansen-Population Afrikas im Bergwald am See. Architektur, Service und die enge Bindung an das Nachbardorf Katumbi geben der Lodge ein eigenes Profil. Greystoke lässt sich gut mit dem benachbarten Katavi-Nationalpark zu einer Wildnis-Reise im Westen kombinieren.

Das macht es besonders

3 Gründe, die überzeugen

1

Rund 60 an Menschen gewöhnte Schimpansen werden regelmäßig von erfahrenen Guides aufgespürt.

2

Bandas und Bar sind aus alten Holzbooten des Tanganjikasees gebaut, jedes Stück mit eigener Geschichte.

3

Weißer Sandstrand vor steilem Bergregenwald, idyllischer geht's nicht.

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© Greystoke Mahale Lodge

Für wen geeignet?

Primatenliebhaber

Tracking der habituierten Schimpansengruppe im Mahale-Bergwald.

Safari-Erfahrene

Entlegene Lage und Fokus auf Trekking der Schimpansen statt klassischer Pirschfahrten.

Aktiv- und Wanderurlauber

Anspruchsvolle Treks durch steiles Bergland, Kajak und Dhau auf dem Wasser.

Naturfotografen

In der Grünen Saison klare Sicht über den See bis zum kongolesischen Ufer.

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© Greystoke Mahale Lodge

Erlebnisse

Aktivitäten um die Unterkunft

Das Schimpansen-Tracking in den Hängen des Mahale ist die Hauptaktivität der Lodge. Geführt von Primatologen wie Butati, dessen Vater bereits 1965 mit den Schimpansen arbeitete, geht es täglich in Kleingruppen von höchstens sechs Personen los. Die Länge des Treks richtet sich nach dem Standort der M-Group am jeweiligen Tag und kann von kurzen Spaziergängen bis zu mehrstündigen Aufstiegen reichen. Daneben werden Wanderungen durch den Bergwald angeboten, etwa zu Wasserfällen mit klaren Badelöchern. Auf dem See sind Kajak und Dhau-Bootsfahrten möglich, dazu kommt Angeln. Am Strand kann geschwommen werden. Optional ist ein Besuch des Nachbardorfs Katumbi, wo die Lodge mit Schule und Klinik zusammenarbeitet.

Schimpansen-Tracking
Regenwaldwanderungen
Kajakfahren
Dhau-Bootsfahrten
Wasserfälle
Angeln
Dorfbesuch
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© Greystoke Mahale Lodge

Safari

Die Tierwelt

Der Mahale-Nationalpark beherbergt rund eintausend Schimpansen, von denen die etwa sechzig Individuen umfassende M-Group an Menschen gewöhnt ist und regelmäßig im Bergwald hinter der Lodge angetroffen wird. Im Park leben acht weitere Primatenarten, darunter die Rotschwanzmeerkatze. Flusspferde sind im flachen Wasser des Tanganjikasees vor dem Strand möglich. Klassisches Großwild wie Elefant, Löwe oder Büffel ist hier nicht das Reisemotiv, der Park steht ausschließlich für das Schimpansen-Tracking im Bergregenwald am Tanganjikasee.

Schimpansen
Rotschwanzmeerkatze
Flusspferde
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© Greystoke Mahale Lodge
Gästeunterkünfte

Räumlichkeiten

Die Lodge verfügt über sieben Hütten, eine davon als Familienbanda ausgelegt. Alle sind in A-förmiger Bauweise aus alten Dhauhölzern und Schilfdach errichtet, jede auf einer erhöhten Holzplattform am Waldrand. Die Vorderseite ist zur Strandseite hin offen, schwere Leinenvorhänge lassen sich bei Sturm schließen. Der Schlafbereich liegt unter einem freistehenden Moskitonetz. Ein Ankleidebereich führt in das eigene Badezimmer mit Dusche, fließendem Wasser und Toilette mit Spülung, der Boiler wird zur Energieersparnis auf Anfrage angeheizt. Eine Veranda mit Liegen und Stühlen läuft vor jeder Hütte entlang, im Obergeschoss liegt eine zweite Sitzecke unter dem Schilfdach.

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© Greystoke Mahale Lodge
Zentrale Einrichtungen

Gemeinschaftsanlagen

Das Hauptbanda steht direkt am Strand und vereint Restaurant, Lounge und Bar unter einem Schilfdach. Gegessen wird gemeinsam an einem langen Holztisch, der Ort wechselt je nach Mahlzeit zwischen Essbereich, Strand und Sundowner-Plätzen am Felsvorsprung. Die Big Bird Bar mit ihren wiederverwerteten Dhauhölzern liegt im selben Hauptbereich, ergänzt um eine Bibliothek und eine kleine Boutique. Über dem Hauptbanda öffnet sich ein oberes Deck mit Blick über den See, das zum Sonnenuntergang als Aussichtsplatz genutzt werden kann. Am Strand sorgt ein offenes Lagerfeuer für die abendliche Runde. Direkt vor der Lodge liegen Glasboden-Kajaks und die hauseigene Holz-Dhau bereit.

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© Greystoke Mahale Lodge
Essen & Trinken

Kulinarik

Im Aufenthalt sind alle Mahlzeiten und Getränke außer Premium-Weinen und Champagner enthalten. Der Tag beginnt mit einem Buffet-Frühstück gegen halb acht, mittags wird eine leichte Mahlzeit serviert, abends ein dreigängiges Abendessen. Auf der Karte stehen frischer Fisch aus dem Tanganjikasee und eine Mischung aus internationaler und tansanischer Küche. Gegessen wird je nach Anlass am langen Gemeinschaftstisch im Hauptbanda, am Strand oder am Feuer. Vegetarische Wünsche werden berücksichtigt.

Bewegte Eindrücke

Video der Unterkunft

Einblicke

Bilder der Unterkunft

© Greystoke Mahale Lodge
© Greystoke Mahale Lodge
© Greystoke Mahale Lodge
Alles im Detail

Praktische Informationen

Beste Reisezeit

Die Lodge ist von Juni bis Mitte März geöffnet, von Ende März bis Ende Mai bleibt sie wegen der Regenzeit geschlossen. Die Trockenzeit von Juni bis Oktober gilt als beste Reisezeit für das Tracking, weil die Schimpansen den reifenden Früchten in den unteren Hängen folgen und damit oft schon nahe der Lodge anzutreffen sind. Diese Monate sind warm und trocken, der See lädt zum Baden ein. In der Grünen Saison von November bis März ist die Luft klarer, gelegentlich öffnet sich der Blick bis zum kongolesischen Ufer, dafür können die Treks im Februar und März länger werden, wenn die Schimpansen in höhere Lagen wandern. Die ersten Monate des Jahres sind bei Fotografen wegen der blühenden Wildblumen, Schmetterlinge und Vögel im Wald geschätzt.

Lage & Anreise

Die Anreise erfolgt per Charter-Flug zum Kalema-Airstrip im Park. Die regelmäßigen Verbindungen starten meist in Arusha und fliegen mit Zwischenstopps rund dreieinhalb Stunden über etwa 500 Kilometer, alternativ auch ab Sansibar oder Dar es Salaam. Vom Airstrip geht es per Geländewagen oder im traditionellen Holz-Dhau weiter zur Lodge. Mit dem Wagen dauert der Transfer ungefähr eine halbe Stunde, mit der Dhau rund anderthalb Stunden.

 

Auf Google Earth finden ↗

Kinder

Greystoke Mahale nimmt Gäste ab zwölf Jahren auf. Für die Teilnahme am Schimpansen-Tracking gilt dasselbe Mindestalter, da die Treks im steilen Bergregenwald körperlich anspruchsvoll sind und ruhiges Verhalten im Beisein der Tiere voraussetzen. Ein eigenes Kinderprogramm gibt es nicht.

Gesundheit

Mahale liegt in einem Malariagebiet, eine Prophylaxe wird empfohlen. Bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet ist der entsprechende Impfnachweis erforderlich. Üblicherweise empfohlen werden zudem Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis A und Typhus, je nach Reiseprofil auch Hepatitis B. Die individuelle Auswahl der Impfungen und der Malariaprophylaxe sollte vor der Reise mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.

Nachhaltigkeit

Greystoke arbeitet seit Jahren mit dem benachbarten Dorf Katumbi zusammen. Über den Nomad Trust wurden Klassenräume der Dorfschule gebaut und mit Solarstrom versorgt, die örtliche Klinik wird in Erst- und Geburtshilfe unterstützt. Im Programm „Beds for Meds" reisen Ärzte regelmäßig nach Katumbi, ein Schülerprogramm bringt Kinder aus den umliegenden Dörfern für Tage in den Wald und auf Schimpansen-Treks. Die Bandas und die Bar sind aus alten, wiederverwerteten Dhauhölzern errichtet.

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