Ausblick vom Zimmer auf den Fluss

Kapazität

Max. 16 Gäste – 8 Suiten

Stil

Safari Lodge

PREISNIVEAU

Gehoben

Sand Rivers Camp

Nyerere Nationalpark · Tansania

Kapazität​

Max. 16 Gäste – 8 Suiten

Preisniveau

Gehoben

Stil

Safari Lodge

Region

Am Rufiji im Nyerere-Park

Sand Rivers liegt im Süden Tansanias, direkt über einer breiten Biegung des Rufiji im Nyerere-Nationalpark. Der Park ist aus dem nördlichen Selous hervorgegangen und zählt zu den größten und ursprünglichsten Schutzgebieten Afrikas. Acht offene Steinhäuser mit Reetdächern nehmen bis zu sechzehn Gäste auf, jedes mit weitem Blick über den Fluss.

 

Das Camp gehört zu Nomad Tanzania und ist eines der länger bestehenden Buschcamps im Süden des Landes. Fünf Suiten stehen am Fluss, drei etwas erhöht am Hang, letztere mit eigenem Tauchpool. Die Bauweise ist bewusst offen gehalten, Stein und Reet gehen fast ohne feste Außenwände in die Landschaft über.

 

Erlebt wird der Park auf Pirschfahrten, bei Bootsfahrten auf dem Rufiji und zu Fuß. Ein Kennzeichen von Sand Rivers ist das Fly-Camping, eine Übernachtung im einfachen Zelt draußen im Busch. Der Rufiji zieht Elefanten, Flusspferde und Krokodile an, die Region ist zudem für ihre Wildhunde bekannt. Wer Angeln möchte, findet am Fluss gute Gelegenheit. Vom Pool auf der Felskante und von der Veranda des Haupthauses reicht der Blick weit über das Wasser. Für Reisende, die eine abgelegene, ursprüngliche Safari abseits der bekannten Routen suchen und Aktivitäten am und auf dem Fluss schätzen, ist Sand Rivers eine gute Wahl. Das Camp lässt sich gut mit dem Ruaha-Nationalpark oder Sansibar verbinden.

Das macht es besonders

3 Gründe, die überzeugen

1

Leben am Rufiji: Bootsfahrten, Angeln und Pirsch am Fluss machen das Wasser zum Mittelpunkt des Aufenthalts.

2

Fly-Camping im Busch: eine Übernachtung im einfachen Zelt fernab des Camps, ein Kennzeichen von Sand Rivers.

3

Ursprünglicher Süden: der Nyerere-Park ist weitläufig und wenig besucht, die Bauweise offen und nah an der Natur.

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© Sand Rivers Camp

Für wen geeignet?

Safari-Erfahrene

Abgelegener Nyerere-Park abseits der bekannten Routen, mit Fokus auf Fluss und Wildnis.

Aktiv- und Wanderurlauber

Walking Safaris und Fly-Camping draußen im Busch.

Naturfotografen

Der Rufiji mit Elefanten, Flusspferden und Krokodilen als Kulisse.

Paare & Honeymooner

Drei Hillside-Suiten mit eigenem Tauchpool und viel Ruhe.

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© Sand Rivers Camp

Erlebnisse

Aktivitäten um die Unterkunft

Erlebt wird der Park auf mehrere Arten. Pirschfahrten im offenen Geländewagen sind morgens und am Nachmittag möglich, auf Wunsch auch als Nachtfahrt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Rufiji, auf dem Bootsfahrten möglich sind, bis hinein in die Stiegler-Schlucht. Zu Fuß führen geführte Walking Safaris durch den Busch. Wer angeln möchte, kann das am Fluss tun. Ein Kennzeichen von Sand Rivers ist das Fly-Camping, eine Übernachtung im einfachen Zelt fernab des Camps, die vorab angemeldet werden sollte. Hinzu kommen Ausflüge zu heißen Quellen in der Umgebung. Für Vogelfreunde ist die Region mit über 350 Arten ergiebig.

Pirschfahrten
Bootsfahrten
Walking Safaris
Angeln
Fly-Camping
Heiße Quellen
Vogelbeobachtung
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© Sand Rivers Camp

Safari

Die Tierwelt

Der Nyerere-Nationalpark ist bekannt für seine Wildhunde, von denen der frühere Selous eine der größten Populationen Afrikas beherbergt. Am und im Rufiji leben Flusspferde und große Krokodile, an den Ufern sammeln sich Elefanten und Büffel. Dazu kommen Löwen, Giraffen, Zebras und mehrere Antilopenarten, mit etwas Glück auch Leoparden. Der Fluss und die angrenzenden Seen und Feuchtgebiete sind ornithologisch reich, über 350 Vogelarten sind nachgewiesen, darunter Kronenkraniche, Kampfadler und Pelikane. Die abgelegene Lage macht die Tierbeobachtung besonders ursprünglich.

Wildhunde
Flusspferde
Krokodile
Elefanten
Büffel
Löwen
Giraffen
Zebras
Leoparden
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© Sand Rivers Camp
Gästeunterkünfte

Räumlichkeiten

Das Camp hat acht Suiten aus Stein mit Reetdach. Fünf davon stehen am Fluss (Riverside), drei etwas höher am Hang (Hillside). Alle sind zum Rufiji hin offen gebaut und haben ein Doppelbett unter Moskitonetz, ein eigenes Bad mit Dusche und warmem wie kaltem Wasser sowie eine private Terrasse mit Flussblick. Die drei Hillside-Suiten bieten zusätzlich einen größeren Wohnbereich und einen eigenen Tauchpool. Wegen der zum Fluss hin offenen Bauweise sollten Gäste im Camp auf Wildtiere achten.

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© Sand Rivers Camp
Zentrale Einrichtungen

Gemeinschaftsanlagen

Das zentrale Steinhaus mit geschwungenem Reetdach ist zum Fluss hin offen und vereint Lounge, Bar und Essbereich. Eine Veranda reicht über den Rufiji, davor liegt ein geschwungener Swimmingpool auf einer Felskante mit Blick auf das Wasser. Ein Beobachtungsstand auf Stelzen ermöglicht das Beobachten von Tieren an einem Feuchtgebiet. Für Abende am Feuer gibt es einen Boma-Bereich, dazu einen kleinen Souvenirladen. Die gesamte Anlage ist aus Naturstein und Reet gebaut und weitgehend zur Landschaft hin geöffnet.

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© Sand Rivers Camp
Essen & Trinken

Kulinarik

Der Aufenthalt ist als Vollpension angelegt, lokale Getränke sind inklusive, ausgenommen Champagner und importierte Premiumweine und -spirituosen. Zum Frühstück gibt es Kaffee, Tee, frisches Obst, Eier und Gebäck, mittags ein Buffet mit Salaten und kalten Gerichten, nachmittags Tee mit Kuchen. Abends wird ein mehrgängiges Menü serviert. Die Essenszeiten richten sich flexibel nach dem Aktivitätenplan. Ein Frühstück auf der Sandbank oder auf dem Boot gehört zu den besonderen Erlebnissen am Fluss.

Bewegte Eindrücke

Video der Unterkunft

Ausblick vom Zimmer auf den Fluss
Einblicke

Bilder der Unterkunft

© Sand Rivers Camp
© Sand Rivers Camp
© Sand Rivers Camp
Alles im Detail

Praktische Informationen

Beste Reisezeit

Das Camp ist von Juni bis März geöffnet und in den Regenmonaten April und Mai geschlossen. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen ist die Trockenzeit von Juli bis Oktober, wenn sich das Wild am Fluss und an den Wasserstellen konzentriert. Bootsfahrten sind bei höherem Wasserstand besonders ergiebig. Für das Fly-Camping gelten die trockenen Monate von Juni bis Oktober als ideal. In der grünen Zeit gegen Jahresende ist die Landschaft üppig und vogelreich.

Lage & Anreise

Die Anreise erfolgt meist per Fly-In ab Dar es Salaam zum campnahen Kiba-Airstrip, der Flug dauert rund fünfunddreißig Minuten. Vom Airstrip sind es nur wenige Minuten mit dem Fahrzeug bis zum Camp. Alternativ ist die Anfahrt auf der Straße möglich, sie dauert je nach Wetter etwa sechs Stunden ab Dar es Salaam.

 

Auf Google Earth finden ↗

Kinder

Sand Rivers nimmt Kinder ab acht Jahren auf, für Walking Safaris und Fly-Camping gilt ein Mindestalter von zwölf Jahren. Da das Camp offen gebaut und nicht eingezäunt ist und Wildtiere es durchqueren können, müssen Eltern ihre Kinder durchgehend beaufsichtigen. Familien, die mehr Privatsphäre suchen, finden im benachbarten Schwestercamp Kiba Point eine exklusiv buchbare Option.

Gesundheit

Der Süden Tansanias ist ein Malariagebiet, eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Sinnvoll sind zudem langärmlige Kleidung und ein Mückenschutzmittel für die Abendstunden. Eine Gelbfieberimpfung wird empfohlen, bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet ist der Nachweis erforderlich. Welche Impfungen und welche Prophylaxe im Einzelfall passen, klärt man am besten rechtzeitig vor der Reise mit einem Tropen- oder Reisemediziner.

Beachten Sie: Wir sind keine Ärzte und können keine ärztlichen Anweisungen bezüglich Reisemedizin geben.

Nachhaltigkeit

Betreiber ist Nomad Tanzania, dessen Stiftung mehrere Projekte in der Region unterstützt. Ein Gemüsegarten versorgt das Camp und schafft lokale Arbeitsplätze, außerdem fließen Mittel in die Berufsausbildung und in eine Mikrofinanzierung für Guides, etwa für den Kauf eines eigenen Fahrzeugs. Wassersparende Öko-Toiletten und weitere Maßnahmen sollen den ökologischen Fußabdruck des Camps klein halten.

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Saskia Fahr - Safari Expertin
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