Kapazität

Max. 14 Gäste - 6 Zelte

Stil

Tented Camp

PREISNIVEAU

Premium

Hoanib Valley Camp

Kaokoveld · Namibia

Kapazität​

Max. 14 Gäste - 6 Zelte

Preisniveau

Premium

Stil

Tented Camp

Region

Damaraland, Kaokoveld

Im Tal der Wüstenelefanten

Das Hoanib Valley Camp liegt im Kaokoveld, einer der entlegensten Regionen Namibias. Sechs Zelte stehen allein in einem weiten Trockenflusstal, eingerahmt von kargen Bergen. Wer echte Abgeschiedenheit und die Weite des Nordwestens sucht, ist hier richtig.

 

Das Camp ist klein und persönlich geführt, mit höchstens vierzehn Gästen. Ein Pool und eine Feuerstelle vor dem Hauptzelt gehören dazu, der Blick reicht weit über die Talebene.

 

Die Gegend ist berühmt für ihre an die Wüste angepasste Tierwelt. Auf den Pirschfahrten geht es vor allem um Wüstenelefanten, Giraffen und mit etwas Glück um die seltenen Wüstenlöwen. Das Camp ist eng mit dem Naturschutz verbunden und arbeitet unter anderem mit der Giraffe Conservation Foundation zusammen, die sich um die Wüstengiraffen des Nordwestens kümmert.

 

Neben der Tierwelt prägt die Kultur den Aufenthalt. Besuche bei den halbnomadischen Himba geben einen Einblick in eine der letzten traditionell lebenden Gemeinschaften des Landes. Ein großer Teil der Belegschaft stammt aus der Umgebung, und ein fester Anteil der Einnahmen fließt an die örtliche Gemeinschaft zurück. So verbindet sich der Aufenthalt mit einem spürbaren Beitrag für Mensch und Natur in einer sonst schwer zugänglichen Region.

Das macht es besonders

3 Gründe, die überzeugen

1

Wüstentierwelt: an die Trockenheit angepasste Elefanten, Giraffen und mit Glück Wüstenlöwen in einer kargen Bergwelt.

2

Himba-Kultur: geführte Begegnungen mit einer der letzten halbnomadisch lebenden Gemeinschaften Namibias.

3

Naturschutz vor Ort: Zusammenarbeit mit der Giraffe Conservation Foundation und Beteiligung der Sesfontein-Gemeinschaft.

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© Hoanib Valley Camp

Für wen geeignet?

Naturfotografen

Weite Wüstenlandschaft, wüstenangepasste Elefanten und Löwen, klarer Nachthimmel.

Safari-Erfahrene

Seltene Wüstentierwelt im Kaokoveld statt klassischer Big-Five-Dichte.

Kulturinteressierte

Geführte Besuche bei den halbnomadischen Himba in der Umgebung.

Paare & Honeymooner

Nur sechs Zelte, sehr abgeschiedene und ruhige Lage.

Aktiv- und Wanderurlauber

Geführte Wanderungen über Geologie und Pflanzenwelt.

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© Hoanib Valley Camp

Erlebnisse

Aktivitäten um die Unterkunft

Den Kern bilden Pirschfahrten im offenen Geländewagen am Morgen und am späten Nachmittag, auf denen vor allem Wüstenelefanten und Giraffen gesucht werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit des Trackings von Spitzmaulnashörnern, das gemeinsam mit eigenen Rangern erfolgt. Wer zu Fuß unterwegs sein möchte, kann an geführten Wanderungen teilnehmen, die sich auf Spuren, Geologie und Pflanzenwelt konzentrieren. Ein kultureller Höhepunkt sind die geführten Besuche bei den halbnomadischen Himba, deren Siedlungen rund zwei Stunden entfernt liegen. Am Abend gehören Sundowner in der Landschaft dazu, und bei klarem Himmel bietet sich die Sternenbeobachtung an. Die Wüstenlöwen der Region werden über ein Frühwarnsystem begleitet, Sichtungen sind möglich, aber nicht garantiert.

Wildbeobachtungsfahrten
Naturwanderungen
Himba-Besuch
Sternenbeobachtung
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© Hoanib Valley Camp

Safari

Die Tierwelt

Das Kaokoveld ist kein klassisches Big-Five-Gebiet, sondern bekannt für seine an die Wüste angepasste Tierwelt. Im Hoanib-Tal ziehen Wüstenelefanten durch die Trockenflüsse, dazu kommen die seltenen, an die Region angepassten Giraffen. Ebenfalls vertreten sind Oryx, Springböcke, Kudus, Hartmann-Bergzebras sowie kleinere Arten wie Steinböckchen und Klippspringer. Zu den Raubtieren zählen die Wüstenlöwen und die scheue Braune Hyäne, beide sind jedoch nur mit Glück zu sehen. In der Nähe leben außerdem Spitzmaulnashörner. Ornithologisch ist die Region für Arten des Nordwestens bekannt, etwa den Monteiro-Toko. Die Tierdichte ist deutlich geringer als in den großen Parks, dafür ist jede Begegnung in dieser Kulisse besonders.

Wüstenelefanten
Giraffen
Oryx
Kudus
Bergzebras
Klippspringer
Wüstenlöwen
Braune Hyänen
Spitzmaulnashörner
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© Hoanib Valley Camp
Gästeunterkünfte

Räumlichkeiten

Das Camp verfügt über sechs Zelte auf erhöhten Holzplattformen, davon fünf Doppelzelte und ein Familienzelt. Die Doppelzelte sind für bis zu zwei Personen ausgelegt und haben ein Doppelbett mit Moskitonetz, einen Sitzbereich, ein eigenes Bad mit Dusche und Doppelwaschtisch sowie eine private Veranda mit Sitzgelegenheiten und Blick ins Tal. Das Familienzelt verbindet ein Doppelbett mit zwei Einzelbetten und ein gemeinsames Bad und bietet Platz für bis zu vier Personen. Die Möbel stammen überwiegend von Tischlern und Schnitzern aus der Region.

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© Hoanib Valley Camp
Zentrale Einrichtungen

Gemeinschaftsanlagen

Das Hauptzelt vereint Lounge, einen langen Esstisch und eine Bar, dazu gehört eine kleine Bibliothek. Gegessen wird oft im Freien auf den Terrassen mit Blick über das Tal. Ein kleiner, in ein Holzdeck eingelassener Pool und Liegen unter einem Schattendach laden zur Pause in der Tageshitze ein. Vor dem Hauptzelt liegt eine Feuerstelle, an der die Abende ausklingen. Die Einrichtung ist hell und puristisch gehalten.

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© Hoanib Valley Camp
Essen & Trinken

Kulinarik

Das Camp wird als All-inclusive geführt. Frühstück, Mittag- und Abendessen sind ebenso enthalten wie regionale Getränke, lediglich hochwertiger Alkohol wird gesondert berechnet. Die Gerichte werden frisch zubereitet und häufig im Freien serviert, oft gemeinsam an einem Tisch, was zur familiären Atmosphäre des kleinen Camps passt. Zur Nachmittagspirsch gehören Snacks beim Sundowner. Vegetarische Wünsche und andere Ernährungsbedürfnisse werden bei rechtzeitiger Mitteilung berücksichtigt.

Bewegte Eindrücke

Video der Unterkunft

Einblicke

Bilder der Unterkunft

© Hoanib Valley Camp
© Hoanib Valley Camp
© Hoanib Valley Camp
Alles im Detail

Praktische Informationen

Beste Reisezeit

Das Camp ist ganzjährig geöffnet. Die Monate April bis Oktober gelten als angenehmste Reisezeit. Im Juni und Juli sind die Nächte sehr kalt, während es von August bis in den November tagsüber heiß werden kann. Von Dezember bis Mai ist der Himmel zeitweise bewölkt, mit geringen Niederschlägen, die in dieser Wüstenregion ohnehin selten sind. Da Wild in der Trockenzeit stärker an die verbliebenen Wasserstellen gebunden ist, sind die Chancen auf Sichtungen dann höher.

Lage & Anreise

Das Camp liegt sehr abgelegen im Kaokoveld und ist am bequemsten im Kleinflugzeug in Form einer Flugsafari zu erreichen. Vom nächstgelegenen Airstrip dauert der Transfer im Geländewagen rund zwei Stunden durch die Wüste. Wer selbst fährt, benötigt ein Allradfahrzeug und Erfahrung im Gelände. Eine beliebte Kombination ist die Weiterreise zur Shipwreck Lodge an der Skelettküste, die per Fahrt durch die Wüste in etwa fünf bis sechs Stunden erreichbar ist.

 

Auf Google Earth finden ↗

Kinder

Kinder sind willkommen. An geführten Wanderungen dürfen sie ab zwölf Jahren teilnehmen. Da das Camp nicht eingezäunt ist und Wildtiere das Gelände durchstreifen können, ist durchgehend die Aufsicht der Eltern erforderlich. Für Familien eignet sich das Familienzelt mit Platz für bis zu vier Personen.

Gesundheit

Der Nordwesten Namibias gilt als Region mit geringem, vor allem saisonalem Malariarisiko, das in und nach der Regenzeit etwas ansteigt. Ob eine Prophylaxe sinnvoll ist, hängt von Reisezeit und Route ab. Wichtig sind in jedem Fall ausreichend Sonnenschutz und Flüssigkeit in der trockenen Wüstenluft. Standardimpfungen sollten auf dem aktuellen Stand sein. Welche Vorsorge für die jeweilige Reise passt, klärt man am besten vorab mit einem Tropen- oder Reisemediziner.

Beachten Sie: Wir sind keine Ärzte und können keine ärztlichen Anweisungen bezüglich Reisemedizin geben.

Nachhaltigkeit

Das Camp wird mit Solarstrom betrieben und ist eng mit dem Naturschutz in der Region verbunden. Es arbeitet mit der Giraffe Conservation Foundation zusammen, unterstützt die Wiederansiedlung von Spitzmaulnashörnern und ein Frühwarnsystem, das Konflikte zwischen Wüstenlöwen und den Viehhaltern der Umgebung verringern soll. Ein großer Teil der Belegschaft stammt aus der Sesfontein-Gemeinschaft, an die zudem ein fester Anteil des Umsatzes fließt. Ergänzend gibt es Bildungsbesuche an Schulen in den umliegenden Dörfern.

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Johannes Kwossek - Safari Experte
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