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Reise im Caprivi Streifen

Das grüne Namibia

Bekannt für

Safari, Mokoro-Fahrten

Beste Reisezeit

Mai bis November

Besonders geeignet für

Selbstfahrerreise, Privat geführte Reise, Flugsafaris

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Was ist das Besondere an einer Reise in den Caprivi?

Die Zambezi Region im äußersten Nordosten Namibias war bis 2013 als der „Caprivi Streifen“ bekannt. Die Region liegt als schmaler Land-Keil zwischen den Nachbarländern Angola, Sambia, Botswana und Simbabwe. Durch seine Lage war die Geschichte der Region in den vergangenen 100 Jahren bewegt und unruhig und die Region lange nicht für Rundreisen durch den Caprivi geeignet. Die Bedingungen für die afrikanische Tierwelt, die durch die natürlichen Gegebenheiten in der Zambezi Region eigentlich nahezu ideal sein sollten, waren lange schwierig. Das änderte sich in der Folge der Unabhängigkeit Namibias langsam. Nach und nach wurden große Teile des Caprivi Streifens unter Naturschutz gestellt. Es entstanden tierreiche Schutzgebiete wie der Mudumu und der Bwabwata Nationalpark sowie die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA).

Die Region ist geprägt von einem großen Flusssystem, das ganzjährig Wasser in den Caprivi bringt. Die Flüsse Kavango (in Botswana Okavango), Kwando und Sambesi sowie der Chobe sorgen für große, fruchtbare Überflutungsebenen. Eine Caprivi Rundreise ist in den meisten Monaten des Jahres daher ein echtes Kontrastprogramm zu dem restlichen Namibia. Während das Kernland von herrlichen Wüsten und Halbwüsten, Gebirgen und Trockensavanne geprägt ist, finden Reisende auf einer Caprivi Reise das „grüne Namibia“. Ideale Bedingungen für die Pflanzenfresser wie Elefanten, Büffel und viele Antilopenarten, die heute in großen Herden die Nationalparks der Sambesi Region bevölkern. Man findet hier neben den Big Five aber auch eine atemberaubende, bunte Vogelwelt und in den Flüssen große Zahlen mächtiger Krokodile und Flusspferde.

Hervorragende Safari-Erlebnisse bieten sich Reisenden in allen Teilen der Region. Zu nennen sind das Mahango Schutzgebiet, der Bwabwata und der Mudumu Nationalpark, sowie der noch relativ unbekannte Nkasa Rupara Nationalpark. In allen Teilen der Region finden sich schöne Lodges und Camps, die einen guten Zugang zu den Schutzgebieten darstellen. Hier finden sowohl Selbstfahrer als auch Reisegruppen und mehr und mehr auch Flugsafari-Reisende ihr Zuhause auf Zeit.

Die Aktivitätenmöglichkeiten auf einer Reise durch den Caprivi umfassen unter anderem klassische Wildbeobachtungsfahrten mit professionellen Guides, die bis tief in die tierreichen Sumpfgebiete führen. Selbstfahrer mit Allradfahrzeug können Erkundungsfahrten auf eigene Faust unternehmen. Anders als etwa im Etosha sind auf einer Caprivi Rundreise aber auch Bootsfahrten auf den Flüssen und Fahrten im Einbaumkanu möglich. Einige spezialisierte Safari-Lodges bieten Fußsafaris an. Ein atemberaubend intensives und teilweise demütig-machendes Safari-Erlebnis.

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Caprivi Karte

Auf einen Blick:

Bekannt für

Safari, Mokoro-Fahrten

Beste Reisezeit

Mai bis November

Besonders geeignet für

Selbstfahrerreise, Privat geführte Reise, Flugsafaris

Unsere schönsten Lodges und Camps für eine Safari im Caprivi Streifen und der Sambesi Region

Für die Planung einer Reise im Caprivi Streifen gibt es eine Auswahl an Safari-Lodges und typischen Tented Camps. Wir kennen die meisten Unterkünfte von unseren Reisen und stellen gemeinsam mit Ihnen eine Auswahl Ihrer Wunschunterkünfte zusammen.

Camp am Fluss
Östliche Zambezi Region - Namibia
Chobe River Camp
Chalets am Fluss bei Sonnenuntergang
Zentrale Zambezi Region - Namibia
Camp Kwando
Lodge am Fluss mit blauem Himmel
Westliche Zambezi Region - Namibia
River Dance Lodge

Unsere beliebtesten Reiseideen für die Caprivi Region

Wir sind spezialisiert auf individuelle Reiseplanungen in der Caprivi Region.

Elefantenherde am Fluss
14 Tage
Selbstfahrerreise - Namibias Safariparadiese
Namibia
Ab 2.925 € / Person

Nicht die passende Reise gefunden?
Wir stellen Ihnen gerne eine Reise, ganz individuell nach Ihren Bedürfnissen, zusammen

Häufig gestellte Fragen

Die beste Reisezeit mit Blick auf Erreichbarkeit, Tierbeobachtungschancen und Charakter der Region beginnt für uns direkt nach der Regenzeit, also etwa ab April/Mai und endet etwa im Oktober/November. In dieser Zeit sind die Chancen auf viele spannende Tierbeobachtungen gut und die Region auch für Selbstfahrer vernünftig befahrbar. Vor allem in der ersten Jahreshälfte kommt häufig dazu, dass viel Wasser in der Region ist und der Charakter und der Kontrast zum restlichen Namibia besonders stark und spannend ist.
Eine Caprivi Reise kann man sehr gut mit einer Rundreise in Namibia verbinden. Die Nationalstraße 8 ist gut ausgebaut und sowohl Selbstfahrer, als auch geführte Reisende erreichen die Sambesi Region problemlos auf dem Landweg (z.B. aus der Etosha Region). Flugreisen können beispielsweise über den Flughafen von Katima Mulilo geplant werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verbindung der Sambesi Region mit einer Reise in Botswana. Der östliche Caprivi grenzt praktisch direkt an den Chobe Nationalpark in Botswana an und kann über den Grenzübergang Ngoma bereist werden.
Die „Walvis Bay-Ndola-Lubumbashi Development Road” führt als ausgebaute Asphaltstraße durch die Sambesi Region. Man kann daher als Selbstfahrer relativ problemlos in die Sambesi Region gelangen. Für das Fahren in den Nationalparks ist ein Allradfahrzeug sehr empfehlenswert bis teilweise unbedingt erforderlich. Fahrer sollten außerdem immer in ihrer Unterkunft oder am Parkeingang nach den aktuellen Gegebenheiten fragen und im Zweifel unbedingt auf geführte Aktivitäten zurückgreifen (die Qualität der Erlebnisse ist dabei in der Regel ohnehin deutlich besser).
Ja und nein. Die Tierwelt in den Schutzgebieten der Sambesi Region ist praktisch dieselbe wie im Okavango Delta in Botswana. Auch die Zahl der Tiere und die Größe etwa der Elefantenherden und Büffelherden ist speziell im Zuge der KAZA Initiative immer weiter angewachsen. Die Schutzgebiete des namibischen Teils des Naturraums sind durch die Nationalstraße jedoch leichter erreichbar. Das Angebot des Tourismus ist daher stärker auf Selbstfahrerreisen ausgerichtet und das Preisniveau niedriger als in Botswana.
In allen Schutzgebieten der Region werden klassische Wildbeobachtungsfahrten, Bootsfahren und teilweise auch Fahrten im Einbaumkanu angeboten. Die Möglichkeiten und Durchführung sowohl der Land- als auch der Wasseraktivitäten hängen von den Wasserständen ab. In der ersten Jahreshälfte können die Bootsfahrten daher ausgeprägter sein, während in den Monaten tief in der Trockenzeit die Allradfahrten tiefer in die Wildgebiete führen können. Neben Safariaktivitäten gibt es im Caprivi auch viele Möglichkeiten zu kulturellen Aktivitäten, wie Besuche lokaler Gemeinden oder bei Entwicklungsinitiativen.
Der Caprivi hat eigentlich alles, was dafür spricht, ihn früher oder später unbedingt zu besuchen. Er bietet zusammen mit dem Etosha die besten Safarimöglichkeiten in Namibia. Er beheimatet einige der schönsten Landschaften des Landes und stellt einen spektakulären Kontrast zum restlichen Namibia dar. Wichtig ist aber, dass man ausreichend Zeit zur Verfügung hat und den Caprivi nicht „auf Biegen und Brechen“ in einen Reiseverlauf quetscht. Das hat die Region schlicht nicht verdient und führt erfahrungsgemäß mindestens zu ungewolltem Reisestress.
Die Sambesi Region bietet nicht nur den großen, sondern auch vielen kleinen Tieren hervorragende Lebensbedingungen. Dazu gehören auch Stechmücken, die hier ganzjährig stehendes Wasser finden. Der Caprivi ist als Gebiet mit ganzjährig hohem Malariarisiko eingestuft. Reisende sollten vor einer Reise dringend mit einem Tropenmediziner sprechen und fachliche Beratung einholen.
Rufen Sie uns unverbindlich an. Wir beraten immer kostenlos nach Ihren individuellen Wünschen.
Johannes Kwossek - Safari Experte
Johannes Kwossek - Safari Experte

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