Eine Fotosafari in Afrika ist weit mehr als eine gewöhnliche Safari. Hier geht es nicht nur darum, Tiere zu beobachten, sondern darum, sie im richtigen Moment, bei optimalem Licht und in ihrem natürlichen Verhalten festzuhalten. Dafür braucht es Zeit, Geduld, eine durchdachte Reiseplanung und erfahrene Guides, die das Verhalten der Tiere genau kennen.
Afrika bietet dafür ideale Voraussetzungen: Eindrucksvolle Landschaften, eine außergewöhnliche Artenvielfalt und Lodges, die gezielt auf die Bedürfnisse von Fotografen ausgerichtet sind.
In diesem Artikel erfahren Sie, wann die beste Reisezeit für eine Fotosafari ist, welche Safariarten sich für Fotografen besonders eignen und welche Länder die besten Voraussetzungen für hochwertige Aufnahmen bieten. Außerdem stellen wir Ihnen ausgewählte Lodges und Camps vor, die mit speziellen Fahrzeugen, Foto-Hides und professioneller Ausstattung hervorragende Bedingungen für Ihre Traumfotos schaffen.
Was ist das Besondere an einer Fotosafari in Afrika?
Eine Fotosafari unterscheidet sich deutlich von einer klassischen Safari. Während es bei einer gewöhnlichen Safari vor allem darum geht, möglichst viele Tiere zu sehen, steht bei einer Fotosafari das bewusste Erleben und Beobachten im Vordergrund. Sie verbringen mehr Zeit an einem Ort, um das richtige Licht und den besten Moment abzuwarten.
Die Fahrzeuge sind häufig speziell angepasst, etwa mit drehbaren Sitzen, stabilen Auflagen oder extra viel Platz für Ausrüstung. Die Guides sind geschult, um optimale Positionen und Blickwinkel zu finden, und sie wissen genau, wie Sie sich einem Tier nähern können, ohne es zu stören.
In vielen Lodges gibt es zudem eigene Fotoverstecke, die einen unauffälligen und sicheren Blick auf Wasserstellen ermöglichen. Auch Fotoworkshops, Nachbearbeitungsstationen und Leihequipment gehören mittlerweile zum Angebot einiger hochwertiger Lodges.
Bei einer Fotosafari geht es nicht darum, möglichst viele Tiere zu sehen, sondern den richtigen Moment zu finden.
Wir nehmen uns bewusst mehr Zeit, achten auf das Licht und das Verhalten der Tiere. So entstehen natürliche Aufnahmen statt zufälliger Schnappschüsse.
Das Tempo ist ruhiger, die Wahrnehmung intensiver. Eine Fotosafari ist Beobachtung, Geduld und Leidenschaft zugleich.

Welche Reisearten sind besonders geeignet und welche nicht?
Je nach Erfahrung, Interessen und Komfortanspruch gibt es unterschiedliche Arten, eine Fotosafari zu gestalten. Es gibt aber auch Reisearten, die weniger geeignet sind:
Privat geführte Safaris
Privat geführte Safaris bieten maximale Flexibilität. Sie bestimmen selbst, wie lange Sie bei einem Motiv bleiben und welche Perspektiven Sie bevorzugen. Der persönliche Guide kennt in der Regel die besten Spots, weiß wann die beste Zeit ist und wo besonders viele Tiere sind.
Selbstfahrerreisen
Selbstfahrerreisen sind besonders in Namibia und Südafrika beliebt. Sie ermöglichen maximale Freiheit, erfordern jedoch Erfahrung im Umgang mit Licht, Entfernungen und Tierverhalten.
Kleingruppenreisen mit Fotoexperten
Kleingruppenreisen mit Fotoexperten sind ideal für Einsteiger oder ambitionierte Amateure. Erfahrene Fotografen begleiten die Tour und geben wertvolle Tipps zu Technik, Bildaufbau und Licht.
Unsere Empfehlung
(Klein-)Gruppenreisen ohne Schwerpunkt auf Fotographie sind nicht zu empfehlen, da schlichtweg auf zu viele Bedürfnisse anderer Reisender geachtet werden muss. D.h. in der Regel wird die Zeit fehlen sich voll auf die Fotographie zu konzentrieren.
Flugsafaris
Flugsafaris bieten den Vorteil, große Distanzen komfortabel zu überbrücken und Regionen aus der Luft zu erleben. Sie eignen sich ideal für Botswana, Tansania und Sambia um an teilweise sehr abgelegen Orte zu kommen. In den Lodges kann man sich exklusiv private Fahrzeuge inklusive Guide buchen.
Warum die Auswahl der Unterkunft entscheidend ist
Die Wahl der richtigen Unterkunft spielt bei einer Fotosafari eine entscheidende Rolle. Sie beeinflusst nicht nur den Komfort, sondern auch die Qualität der Tierbeobachtungen und Aufnahmen. Eine gut gelegene Lodge ermöglicht kurze Wege zu den besten Beobachtungsgebieten und bietet ideale Voraussetzungen für Fotografen, die in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden das beste Licht nutzen möchten.
Spezialisierte Lodges verfügen häufig über fotofreundliche Ausstattung wie umgebaute Fahrzeuge mit stabilen Kameraauflagen, flexible Pirschzeiten, Beobachtungspunkte an Wasserstellen oder eigens gestaltete Fotoverstecke. Ebenso wichtig ist das Wissen der Guides, die genau einschätzen können, wann und wo sich bestimmte Motive am besten aufnehmen lassen.
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Botswana
Das Okavango-Delta zählt zu den spektakulärsten Regionen Afrikas für Tierfotografie. In der Trockenzeit entstehen hier spiegelglatte Wasserflächen, auf denen sich Elefanten, Antilopen und Reiher im goldenen Licht des Morgens spiegeln. Besonders lohnenswert ist die Linyanti-Region im Norden, wo Flüsse, Sumpfgebiete und Wälder aufeinandertreffen. Es ist ein Paradies für Raubtiere und Vögel. Aber auch die Chobe River Front bietet besondere Erlebnisse für Fotographen. Speziell umgebaute Boote mit drehbaren Sitzen und festen Gimbals bieten einen ganz besonderen Blick auf die Tierwelt.
Selinda Camp
Das Selinda Camp von Great Plains liegt im privaten Selinda-Reservat zwischen Okavango-Delta und Linyanti-Fluss. Die Zelte sind elegant gestaltet, mit Blick auf die weiten Überschwemmungsgebiete. Besonders beeindruckend ist das natürliche Lichtspiel während der Trockenzeit.
Warum das Selinda Camp für Fotosafaris besonders ist:
Profi-Ausrüstung inklusive (im Zimmer):
In jeder Suite stehen kostenlos professionelle Canon-Kamera & Objektive sowie hochwertige Ferngläser bereit. Die Bilder können am Ende des Aufenthalts kostenfrei heruntergeladen/übergeben werden.
Speziell umgerüstete Fahrzeuge:
Offene Toyota Land Cruiser wurden für Fotografie modifiziert: U. a. klappbare Türen/Scheiben, erhöhtes Dach, Fotostangen (photographic bars), Mehrfach-Steckdosen. Beanbags & Kamerahalterungen sind bei Great Plains üblich.
Guides mit Foto-Fokus:
Great-Plains-Guides werden unter der Leitung der bekannten Natur- und Tierfilmer Beverly & Dereck Joubert geschult und helfen aktiv bei Fahrzeugpositionierung & Licht.
Foto-Hides
Es gibt im Selinda-Gebiet den „Basin Hide“ direkt am Wasserlauf, ca. 5 km vom Camp entfernt, ideal um trinkende Elefanten oder Giraffen zu fotografieren.
Weitere Infos finden Sie hier: Selinda Camp
Pangolin Voyager Houseboat
Ein Geheimtipp für außergewöhnliche Perspektiven: Dieses Hausboot fährt entlang des Chobe-Flusses. Gäste fotografieren direkt vom Deck oder von kleinen Booten aus, oft auf Augenhöhe mit Flusspferden, Elefanten und Wasservögeln.
Warum das Pangolin Voyager Houseboat für Fotosafaris besonders ist:
Unterkunft & Ausstattung:
Steckdosen/USB-Anschlüsse sind reichlich vorhanden, damit Foto-Akkus, Kameras, Laptops geladen werden können. Das Hausboot ist nahezu vollständig solarbetrieben, mit elektrischen Motoren ausgestattet (vier RAD 40-Antriebe) und dadurch extrem leise um möglichst wenig Tiere zu erschrecken. Es gibt eine Editing-Suite an Bord. Ein klimatisiertes Zimmer, in dem Gäste ihre Bilder herunterladen, sichten und (teilweise) bearbeiten können.
Speziell umgerüstetes Foto-Beiboot:
Begleitend zum Hausboot gibt es ein speziell entwickeltes achtsitziges Foto-Boot mit rotierenden Sitzen und Gimbals an jedem Sitzplatz, ideal für freie Bildwinkel und Nutzung großer Teleobjektive. Das Foto-Boot wird morgens früh und nachmittags in den besten Lichtphasen eingesetzt.
Guides & Foto-Mentoring:
Das Angebot enthält geführte Safaris mit erfahrenen Foto-Guides, die gezielt auf Bildgestaltung, Licht und Perspektive eingehen.
Weitere Infos finden Sie hier: Panglin Voyager Houseboat
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Namibia
Namibia ist das Land des Lichts und der Linien. Das Zusammenspiel aus Sand, Schatten und Weite bietet unendliche Möglichkeiten für kreative Landschaftsfotografie. Besonders lohnenswert ist das NamibRand Nature Reserve südlich von Sossusvlei. Das ist eine Region mit klarer Luft, wenig Besucherverkehr und außergewöhnlichen Lichtstimmungen. Aber auch die Tierfotographie kommt in Namibia nicht zu kurz. Der bekannte Etosha Nationalpark und die privaten Konzessionen herum bietet beste Fotohides um den Tieren möglichst nah zu kommen.
Kulala Desert Lodge
Die Kulala Desert Lodge liegt in einem privaten Reservat direkt an der Grenze zum Namib-Naukluft-Nationalpark und bietet exklusiven Zugang zum berühmten Sossusvlei über ein eigenes Tor. Die Lodge fügt sich harmonisch in die Landschaft ein und bietet Panoramablicke auf die endlosen Dünen der Namib.
Warum die Kulala Desert Lodge für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Die Umgebung bietet spektakuläre Dünenlandschaften, dramatische Farb- und Lichtverläufe bei Sonnenaufgang und -untergang. Tierbeobachtungen liegen hier weniger im Fokus. Die Lodge bietet Chalets oder „Kulalas“ mit Aussicht auf die Wüste. Terrassen und große Fenster eröffnen direkte Blickachsen auf die Umgebung für perfekte Fotomotive direkt von der Lodge aus.
Spezielle Foto-Aktivitäten
Die Nähe zu Sossusvlei und Deadvlei und der eigene Zugang zu dem Reservat ermöglicht frühe Starts, wenn das Licht am intensivsten ist. Auch die Sonnenuntergänge über den Dünen und der klare Nachthimmel bieten hervorragende Bedingungen für Landschafts- und Astrofotografie. Es gibt die Möglichkeit von Exkursionen im privaten Kulala Naturreservat. Die Lodge ist Teil des privaten „Kulala Nature Reserve“, so dass man abseits der großen Menschenmassen unterwegs sein kann.
Weitere Infos finden Sie hier: Kulala Desert Lodge
Onguma Bush Camp
Am östlichen Rand des Etosha-Nationalparks gelegen, bietet dieses Camp eine hervorragende Mischung aus Wildtier- und Landschaftsfotografie. Die Atmosphäre ist entspannt und authentisch, mit Blick auf ein belebtes Wasserloch direkt vor der Lodge.
Warum das Onguma Bush Camp für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Die Lodge befindet sich im privaten Onguma Nature Reserve, angrenzend an den östlichen Eingang des Etosha-Nationalparks. Damit hat sie Zugang zu hochfrequentierten Wildtiergebieten mit großer Artenvielfalt. Durch die direkte Nähe zu einem Wasserloch und häufige Tierbesuche dort bietet sie ideale Bedingungen für Wildtier-Fotos, auch vom Camp aus.
Spezielle Foto-Aktivitäten:
Besonders hervorzuheben ist der „Onkolo Hide“. Das ist ein auf Wasslevel gelegener Fotohide am Wasserloch, von dem aus Fotgrafen außergewöhnliche Perspektiven und Lichtverhältnisse vor Ort vorfinden.
„Photographers in Residence“-Programm:
Das Camp bietet ein sogenanntes „Photographers-in-Residence“-Programm: Fotografen verbringen mehrere Wochen im Reserve, erhalten Fahrzeug, Unterkunft und Zugang zu besonderen Plätzen.
Weitere Infos finden Sie hier: Onguma Bush Camp
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Sambia
Sambia ist noch immer ein Geheimtipp unter Safari-Fotografen. Der South Luangwa Nationalpark gilt als eines der besten Gebiete Afrikas für Leoparden-Sichtungen, während der Lower Zambezi Nationalpark durch seine Kombination aus Fluss, Wald und Bergen besticht. Hier entstehen Aufnahmen mit Tiefe und Struktur.
Shenton Safari Camps
Shenton betreibt zwei Camps entlang des Luangwa-Flusses. Besonders bekannt sind die große Vielzahl an hauseigenen Fotoverstecke an Wasserstellen und Flussufern. Gäste können dort ungestört beobachten und fotografieren, während Elefanten, Flusspferde und Raubkatzen vorbeiziehen.
Die Camps sind schlicht, aber durchdacht, ideal für Fotografen, die Nähe zur Natur suchen.
Warum die Shenton Safari Camps für Fotosafaris besonders ist:
Dichtes Netzwerk an Fotohides (exklusiv für Camp-Gäste):
Shenton Safaris bietet zahlreiche, teils spektakuläre Hides. Es gibt zum Beispiel den Hippo Hide, den Elephant Hide und den Wild Dog Lagoon Hide. Ganz besonders ist der „Carmin Bee-eater“-Hide. Dieser ermöglicht Karminspinte aus nächster Nähe zu fotografieren. Außerdem sind weitere mobile Hides im Einsatz.
Spezielle umgerüstete Fahrzeuge:
Die Fahrzeuge wurden speziell umgebaut, um Fotografen mit Kamerastützen, Ablagen und Beanbags bestmöglich zu unterstützen.
Guides mit Foto-Fokus:
Shenton positioniert sich ausdrücklich nicht nur mit weltbekannten Fotohides, sondern auch mit erfahrenen Guides mit großer fotografischer Expertise.
Weitere Infos finden Sie hier: Kaingo Camp
Puku Ridge Camp
Modernes Design trifft auf klassische Safari-Atmosphäre. Die Lodge liegt erhöht mit weitem Blick über die Ebene des South Luangwa.
Warum das Puku Ridge Camp für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Das Puku Ridge Camp liegt auf erhöht im South Luangwa National Park, und bietet einen Panoramablick über eine große offene Ebene bzw. ein Überschwemmungsgebiet (Kakumbi Floodplain). Dank der erhöhten Lage und offenem Gelände gibt es oft gutes Licht. Kein dichtes Buschwerk versperrt den Blick, sodass Wildtiere sehr gut im offenen Gelände fotografiert werden können.
Spezielle Foto-Aktivitäten:
Regelmäßige Game-Drives in gut ausgestatteten 4×4-Fahrzeugen sind möglich u. a. Night-Drives.
Eigene Sleep-Out-Plattform
Das Camp bietet eine erhöhte Sleep-Out-Plattform direkt neben dem Zimmer. Diese ermöglicht einerseits eine perfekte Perspektive auf die Flussebene, ist aber auch ideal für Sternenfotografie.
Weitere Infos finden Sie hier: Puku Ridge Camp
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Simbabwe
Simbabwe bietet einige der authentischsten Safari-Erlebnisse im südlichen Afrika. Besonders die Nationalparks Hwange und Mana Pools sind für Fotografen lohnenswert: Hwange mit seinen riesigen Elefantenherden und trockenen Ebenen, Mana Pools mit seiner malerischen Flusslandschaft am Zambezi und dem besonderen Licht, das am Nachmittag die Akazienwälder in Gold taucht. Beide Parks gehören zu den besten Orten des Kontinents, um Tiere aus ungewöhnlichen Perspektiven und in natürlicher Umgebung zu fotografieren und das zu Fuß, vom Fahrzeug oder sogar vom Kanu aus.
The Hide
Im Hwange-Nationalpark gelegen, direkt an einem stark frequentierten Wasserloch. Die Lodge bietet mehrere Beobachtungsposten, darunter einen unterirdischen Hide, von dem aus sich Elefanten und andere Tiere aus nächster Nähe fotografieren lassen.
Warum The Hide für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
The Hide liegt in einer privaten Konzession an der östlichen Grenze von Hwange Nationalpark und ist damit Teil des Parks, aber mit exklusiver Lage.
Besonderheit: Foto-Hide und Weinkeller zugleich
Es existiert ein unterirdischer Foto-Hide direkt am Wasserloch, ausgestattet mit zahlreiche Steckdosen und Lademöglichen. Die Besonderheit: Sie können nicht nur Tiere beobachten und Fotos schießen, sondern gleich ein guten Wein dazu genießen. In dem Hide wurde zugleich ein Weinkeller integriert um Ihnen die Wartezeit auf das perfekte Foto zu versüßen.
Guides mit Foto-Fokus:
Die Lodge bietet die Möglichkeit auf Anfrage mit dem professionellen Tierfilmer- und Fotograf Neil Fairlie auf Game Drives und Walking Safaris zu gehen.
Weitere Infos finden Sie hier: The Hide
John’s Camp
Ein kleines, mobiles Camp im Mana Pools Nationalpark, reduziert, authentisch und mitten im Geschehen. Gäste erleben hier klassische Safaris zu Fuß oder mit dem Geländewagen entlang des Zambezi.
Ideal für Fotografen, die Wert auf natürliche Begegnungen und flexible Bewegungsmöglichkeiten legen. Das weiche Licht über dem Fluss und die charakteristischen Feigenbäume schaffen außergewöhnliche Motive.
Warum das John’s Camp für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
John’s Camp liegt am östlichen Ende des Mana Pools Nationalparks, direkt am Ufer des Zambezi River, mit Blick über Überschwemmungsebene und Fluss. Diese Lage ermöglicht weitläufige Sichtachsen, offene Flächen und eine Landschaft, in der Tiere sich relativ ungestört bewegen.
Spezielle Foto-Aktivitäten:
Der Park bietet einzigartige Aktivitäten wie vor allem Walking Safaris und Kanufahrten entlang des Flusses. Für Fotografen ist das eine hervorragende Möglichkeit, Perspektiven abseits des 4×4-Fahrzeugs zu bekommen. Eine Besonderheit ist, dass Guides bei Game Drives regelmäßig Tier-Tracking außerhalb des Autos ermöglichen. D.h. werden Spuren entdeckt, werden diese aktiv bis zur Sichtung verfolgt und längere Zeit mit den Tieren verbracht.
Weitere Infos finden Sie hier: John’s Camp
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Tansania
Tansania steht für weite Ebenen, große Tierwanderungen und intensives Licht. Neben der Serengeti lohnt sich vor allem der Ruaha-Nationalpark im Süden. Dieser ist weniger besucht, rauer und mit hervorragenden Möglichkeiten für Raubtierfotografie.
Namiri Plains Camp
Das Namiri Plains Camp liegt im abgelegenen Osten der Serengeti in einem Gebiet, das lange Zeit ausschließlich zum Schutz von Geparden und Löwen diente. Die offenen Ebenen bieten hervorragende Sicht und erlauben Aufnahmen in klarer, weiter Landschaft.
Warum das Namiri Plains Camp für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Die abgeschiedene Lage des Camps inmitten weiter, offener Ebenen mit vereinzelten Kopjes und einem weitreichenden Horizont erzeugt ideale Lichtbedingungen für stimmungsvolle Aufnahmen in den frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden.
Spezielle, umgerüstete Fahrzeuge:
Namiri Plains verfügt über speziell entwickelte Foto-Safarifahrzeuge, die auf die Bedürfnisse von Wildtierfotografen zugeschnitten sind. Dazu gehören drehbare Sitze für flexible Perspektiven, verfügbare Beanbags und Kamerastützen, Stromanschlüsse sowie abklappbare Fahrzeugseiten, die es ermöglichen, extrem niedrige Aufnahmewinkel direkt über dem Boden einzunehmen.
Guides mit Foto-Fokus:
Die Guides in Namiri Plains sind darin geschult, Fotografen aktiv zu unterstützen. Sie verstehen den Zusammenhang zwischen Licht, Tierpositionierung und Fahrzeugstandort und setzen dieses Wissen gezielt ein, um optimale Fotochancen zu schaffen.
Weitere Infos finden Sie hier: Namiri Plains Camp
One Nature Nyaruswiga
Im zentralen Teil der Serengeti, umgeben von weiten Ebenen und markanten Kopjes, bietet One Nature Nyaruswiga eine Kombination aus erstklassigem Komfort und exzellenten Wildtierbeobachtungen. Das Camp ist stilvoll gestaltet und liegt in einer Region, in der das ganze Jahr über große Raubkatzenpopulationen anzutreffen sind.
Warum das One Nature Nyaruswiga für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Die weiten Ebenen, sanften Hügelketten und ganzjährig wasserführenden Gebiete rund um das Seronera-Tal bilden ein ideales Umfeld für Tierbeobachtungen. Das Camp liegt in einem Gebiet, das für seine große Population an Raubkatzen und seine Vielfalt an Savannentieren bekannt ist.
Spezielle, umgerüstete Fahrzeuge:
Ein besonderes Highlight für Fotografen sind die speziell ausgestatteten Safari-Fahrzeuge. Diese sind auf nur wenige Sitzplätze reduziert, sodass jeder Gast viel Raum für Ausrüstung hat und sich frei bewegen kann. Die offenen Seiten der Fahrzeuge ermöglichen uneingeschränkte Sicht und erlauben besonders niedrige Perspektiven. Außerdem sind die Fahrzeuge mit Kamerastützen, Beanbags und zusätzlicher Stauraumoptionen perfekt darauf ausgerichtet, ambitionierten Wildlife-Fotografen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.
Guides mit Foto-Fokus:
Die Guides kennen die Besonderheiten des zentralen Serengeti-Ökosystems genau und verstehen, worauf es bei der Wildlife-Fotografie ankommt. Sie positionieren das Fahrzeug gezielt nach Licht, Hintergrund und Tierverhalten und unterstützen Gäste mit Erfahrung, Fachwissen und einem geschulten Auge für perfekte Motive.
Weitere Infos finden Sie hier: One Nature Nyaruswiga
Die besten Fotosafaris & -Lodges in Südafrika
Südafrika bietet hervorragende Bedingungen für Fotografen, die Komfort, Tierbeobachtung und professionelle Infrastruktur miteinander verbinden möchten. Besonders das Sabi Sand Game Reserve neben dem Krüger Nationalpark gilt als eines der besten Gebiete Afrikas für Raubtierfotografie. Hier lassen sich Leoparden, Löwen und Wildhunde regelmäßig und aus nächster Nähe beobachten. Ein weiterer Geheimtipp sind die Cederberge im Westen des Landes: Spektakuläre Felsformationen, klares Licht und völlige Ruhe bieten ideale Bedingungen für Landschafts- und Astrofotografie.
Londolozi Safari Camps
Die Londolozi Safari Camps liegen im Herzen des Sabi Sand Game Reserve und zählt zu den traditionsreichsten und besten Safari-Lodges Afrikas. Das private Reservat ist berühmt für seine außergewöhnlich hohe Leoparden-Dichte, und Londolozi ist seit Jahrzehnten ein Pionier in Sachen Tierbeobachtung und nachhaltige Safari-Erlebnisse.
Warum die Londolozi Safari Camps für Fotosafaris besonders sind:
Lage & Landschaft:
Londolozi liegt im Sabi Sands Private Game Reserve an der westlichen Grenze des Krüger Nationalpark, ein privates Schutzgebiet mit hervorragender Wildtier-Dichte und exzellenten Sichtungen von Großkatzen.
Spezialisierung auf Fotografie:
Londolozi bietet reine Foto Game Drives an, inklusive privatem Safari-Fahrzeug & professionellem Foto-Guide sowie Ranger/Tracker-Team. Diese Kombi kann ganz exklusiv ohne andere Teilnehmer gebucht werden. Das Fahrzeug ist speziell modifiziert: Weniger Sitze, mehr Raum für Kameraequipment, Stabilisierungsmöglichkeiten, etc. Hinzu kommt, dass Gäste vor Ort hochwertige Kamera, Objektive und Zubehör mieten können.
Eigenes Foto-Studio:
In der Lodge gibt es ein eigens Foto-Studio zur Nachbearbeitung mit hochwertigen Mac Computer, Lightroom CC und alles was das Fotografen-Herz höher schlagen lässt.
Weitere Infos finden Sie hier: Londolozi Private Granit Suites
Cederberg Ridge Wilderness Lodge
Eingebettet in eine eindrucksvolle Berglandschaft, liegt die Cederberg Ridge Wilderness Lodge. Sie bietet moderne Architektur, Ruhe und einen spektakulären Blick auf die umliegenden Felsen.
Warum das Cederberg Ridge Wilderness Camp für Fotosafaris besonders ist:
Lage & Landschaft:
Die Lodge liegt auf einer ca. 3.000 ha großen Farm im Gebiet der Cederberg Mountains, nördlich von Clanwilliam im Western Cape. Die Region zeichnet sich durch einzigartige Vegetation (Fynbos, Wildblumen), eindrucksvolle Berge, Ruhe und Raum aus. Ideal für Landschafts- & Naturfotographie
Spezielle Foto-Aktiväten:
Hier geht es weniger um Tier-, sondern mehr um Naturfotografie: Besonders für Fotografen ist die Wildblumen-Saison interessant, z. B. im August & September, wenn Blütenmeere entstehen. Auch Sternenfotografie ist besonders gut möglich dank geringer Lichtverschmutzung, klarer Luft und der abgeschiedenen Lage.
Weitere Infos finden Sie hier: Cederberg Ridge Wilderness Lodge
Besondere Tierarten und Naturphänomene: Wo Fotografen außergewöhnliche Motive finden
Neben den bekannten „Big Five“ bietet Afrika eine Vielzahl seltener Tierarten und spektakulärer Naturereignisse, die für Fotografen besonders wertvoll sind. Viele dieser Motive lassen sich nur in bestimmten Regionen und oft nur zu besonderen Jahreszeiten beobachten. Entscheidend ist dabei die Wahl der richtigen Unterkunft, da einige Lodges strategisch in den besten Gebieten liegen und spezielle Aktivitäten anbieten, die den Zugang zu diesen seltenen Motiven ermöglichen.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl außergewöhnlicher Tierarten und Naturphänomene, jeweils mit einer passenden Lodgeempfehlung, die optimale Bedingungen für erstklassige Aufnahmen bietet.
Wildhunde in der Linyanti Region (Botswana)
Die Linyanti Region im Norden Botswanas zählt zu den besten Gebieten im südlichen Afrika, um Afrikanische Wildhunde zu beobachten. Die Tiere bewegen sich viel, nutzen große Reviere und jagen häufig am frühen Morgen oder späten Nachmittag, perfekte Zeiten für die Fotografie.
Unsere Lodgeempfehlung: Lagoon Camp
Das Camp liegt direkt am Kwando River, mitten in einem Gebiet mit einer der stabilsten Wildhundpopulationen Botswanas. Die Guides von Kwando sind für ihre exzellente Raubtierkenntnis bekannt und verfolgen die Rudel regelmäßig. Die offenen Ebenen rund um das Camp ermöglichen klare Sichtlinien, schnelle Kamerapositionierung und dynamische Jagdszenen im besten Licht.
Mehr Infos finden Sie hier: Lagoon Camp
Nashorn-Tracking im Matobo Nationalpark (Simbabwe)
Die Granitlandschaften des Matobo Nationalparks gehören zu den eindrucksvollsten Regionen des Landes. Hier leben einige der letzten stark geschützten Spitz- und Breitmaulnashörner, die in Begleitung erfahrener Ranger aufgespürt werden können.
Unsere Lodgeempfehlung: Amalinda Safari Lodge
Die Lodge liegt inmitten der markanten Felsen des Parks und arbeitet eng mit spezialisierten Rangern zusammen, die sich täglich mit dem Nashornschutz beschäftigen. Das ermöglicht geführte Tracking-Aktivitäten in kleinem Rahmen. Fotografen profitieren von der Möglichkeit, Nashörner auf Augenhöhe in faszinierender Landschaft zu fotografieren. Außerdem lebt in der Gegend um die Lodge ein fotogenes Zebroid.
Mehr Infos finden Sie hier: Amalinda Lodge
Elefanten im Tembe Elephant Park (Südafrika)
Der Tembe Elephant Park im äußersten Nordosten Südafrikas ist bekannt für einige der größten Elefantenbullen Afrikas, sogenannte „Big Tuskers“, deren Stoßzähne den Boden beinahe berühren
Unsere Lodgeempfehlung: Tembe Elephant Park Lodge
Die Lodge liegt im Herzen des Parks, in der Nähe eines Wasserlochs, welches regelmäßig von den großen Bullen besucht wird. Ein gut positioniertes Hide ermöglicht Aufnahmen aus kurzer Distanz, ohne die Tiere zu stören. Die dichten Wälder, sandigen Ebenen und das weiche Nachmittagslicht schaffen ideale fotografische Bedingungen.
Mehr Infos finden Sie hier: tembe Elephant Park Lodge
Bergzebras im Mountain Zebra Nationalpark (Südafrika)
Das seltene Bergzebra lebt in den hochgelegenen Ebenen und Felslandschaften des Mountain Zebra Nationalparks. Die Kombination aus steilen Plateaus, Felsen und Grasflächen bietet ein spektakuläres Umfeld für Fotografie.
Unsere Lodgeempfehlung: Rest Camp im Park
Das Rest Camp befindet sich zentral im Park und ermöglicht schnellen Zugang zu den Hochplateaus, wo die Bergzebras häufig grasen. Aufgrund der geringen Besucherzahlen genießen Fotografen ruhige Bedingungen und die Möglichkeit, die Tiere mit Bergkulisse und klarer Luft eindrucksvoll zu inszenieren.
Schwarzmähnige Löwen und Geparden im Central Kalahari Game Reserve (Botswana)
Das Central Kalahari Game Reserve ist bekannt für seine ikonischen schwarzmähnigen Kalahari-Löwen, große Gepardenreviere und dramatische Weite.
Unsere Lodgeempfehlung: Tau Pan Camp
Das Camp liegt am Rand der Pfanne mit weitem Blick über die Tau Pan. In dieser abgelegenen Region sind die Tiere weniger an Fahrzeuge gewöhnt, was zu natürlichen, ungestörten Momenten führt. Die offenen Ebenen erlauben klare Silhouetten, perfekte Teleaufnahmen und Szenen im goldenen Kalahari-Licht.
Mehr Infos finden Sie hier: Tau Pan Camp
Leoparden im South Luangwa Nationalpark (Sambia)
Der South Luangwa Nationalpark gilt als der beste Ort Afrikas für Leopardenfotografie. Die dichte Raubkatzenpopulation und die mosaikartige Landschaft aus Flusswindungen und Ebenen bieten ideale Bedingungen.
Unsere Lodgeempfehlung: Kafunta River Lodge
Die Lodge liegt am Rand der Lagunen- und Flusslandschaften, einem der Hotspots für Leoparden. Nachtfahrten sind hier erlaubt, sodass auch seltene Szenen im Scheinwerferlicht möglich werden. Die erhöhte Lage der Lodge ermöglicht zusätzlich Weitwinkelaufnahmen mit Flusskulisse.
Mehr Infos finden Sie hier: Kafunta River Lodge
Die Gnuwanderung in der Serengeti (Tansania)
Die jährliche Gnuwanderung ist eines der größten Naturschauspiele der Welt. Millionen Gnus, begleitet von Zebras und Raubtieren, ziehen durch die Ebenen der Serengeti: Ein dynamisches, kraftvolles Schauspiel.
Unsere Lodgeempfehlung: Singita Faru Faru Lodge
Die Lodge befindet sich im privaten Singita-Grumeti-Reservat an einer der Hauptrouten der Migration. Dadurch ergeben sich weniger Fahrzeuge, bessere Positionierungen und exklusive Perspektiven auf Flussüberquerungen, Jagdszenen und große Herden in Bewegung. Die Fahrzeuge der Lodge sind perfekt für die Fotografie ausgerüstet.
Mehr Infos finden Sie hier: Singita Faru Faru Lodge
Flughunde im Kasanka Nationalpark (Sambia)
Von Oktober bis Dezember findet im Kasanka Nationalpark die größte Säugetiermigration der Welt statt: Bis zu zehn Millionen Palmenflughunde versammeln sich in einem einzigen Sumpfwald.
Unsere Lodgeempfehlung: Wasa Lodge
Die Lodge liegt in unmittelbarer Nähe des Bat Forest, dem Zentrum des Spektakels. Von speziell errichteten Plattformen und Beobachtungspunkten aus lassen sich die Massenstarts der Flughunde bei Sonnenuntergang und ihre Rückkehr bei Sonnenaufgang eindrucksvoll fotografieren.
Mehr Infos finden Sie hier: Wasa Lodge
Schuppentiere im Tswalu Kalahari Reserve (Südafrika)
Das hochbedrohte Schuppentier ist eines der seltensten und schwierigsten Tiere, die man in Afrika beobachten kann. Im privaten Tswalu Kalahari Reserve besteht jedoch eine außergewöhnlich gute Chance, diese scheuen Tiere zu sehen.
Unsere Lodgeempfehlung: Tswalu Motse Safari Camp
Tswalu ist eines der wenigen Reservate, in denen die Guides die Bewegungsmuster einzelner Schuppentiere gut kennen. Die weiten Graslandschaften und das sanfte Licht der Kalahari erlauben stimmungsvolle Portraits, ohne die Tiere zu bedrängen.
Mehr Infos finden Sie hier: Tswalu Motse Safari Camp
Die beste Reisezeit für Fotosafaris
Die Jahreszeit hat einen entscheidenden Einfluss auf Licht, Sichtverhältnisse und Tierverhalten.
Trockenzeit
In der Trockenzeit von Mai bis Oktober konzentrieren sich die Tiere an Wasserstellen und die Vegetation ist lichtdurchlässiger. Diese Monate eignen sich ideal für Tierfotografie in Botswana, Namibia, Sambia, Simbabwe und Südafrika.
In Tansania bzw. im östlichen Afrika gibt es zwei Trockenzeiten. Die lange Trockenzeit (Juni-Oktober) und die kurze (Januar bis Februar)
Regenzeit
In der Regenzeit von November bis April erstrahlt die Landschaft in sattem Grün. Die Luft ist klar, viele Jungtiere werden geboren und dramatische Wolkenstimmungen sorgen für eindrucksvolle Fotos. Dafür ist die Sichtung von Tieren in machen Regionen durch die dichte, grüne Vegetation erschwert.
In Tansania gibt es die große Regenzeit (März-Mai) und die kleine (November bis Dezember).

Unabhängig von der Jahreszeit sind die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag die besten Zeiten zum Fotografieren. Das warme, weiche Licht und die erhöhte Aktivität der Tiere schaffen ideale Bedingungen für stimmungsvolle Aufnahmen.
Welche Fotoausrüstung Sie für eine Fotosafari benötigen
Die passende Ausrüstung entscheidet oft darüber, ob Ihnen ein außergewöhnliches Bild gelingt oder ein Moment ungenutzt bleibt. Afrikas Licht, Distanzen und Bewegungen sind ideal für Fotografie, stellen aber besondere Anforderungen an Technik und Handhabung. Gleichzeitig gilt: Weniger ist oft mehr. Entscheidend ist robuste, zuverlässige und praxistaugliche Ausrüstung, die sich im Feld bewährt.
Kameras mit schneller Reaktion und guter Leistung bei wenig Licht
Für eine Fotosafari eignet sich eine Kamera, die:
- schnelle Serienbilder aufnehmen kann
- einen präzisen Autofokus besitzt, der Tiere in Bewegung sicher verfolgt
- robust genug ist für Staub, Hitze und Erschütterungen
- auch bei wenig Licht gute Ergebnisse liefert
Moderne spiegellose Kameras sind oft im Vorteil, da sie leise arbeiten, schnell fokussieren und weniger Gewicht haben. Eine zweite Kamera empfiehlt sich, um Objektivwechsel zu vermeiden und keinen Moment zu verpassen.
Empfohlene Objektive für unterschiedliche Motive
Afrikas Weite und die teilweise großen Entfernungen zu den Tieren erfordern geeignete Brennweiten.
Besonders geeignet:
- Teleobjektiv im Bereich 300 bis 600 Millimeter
- Zoomobjektiv mit 70 bis 200 Millimeter
- Weitwinkelobjektiv von 16 bis 35 oder 24 bis 70 Millimeter
- Festbrennweiten für hohe Bildqualität, falls Gewicht & Platz kein Problem ist (kann bei Flugsafaris vorkommen)
Weniger geeignet:
- Telekonverter, da sie Autofokus und Bildqualität deutlich beeinträchtigen
- Universalzooms mit sehr großem Brennweitenbereich, die meist optische Schwächen haben
Für Vogelfotografie sind Brennweiten von 500 bis 600 Millimeter ideal, allerdings nur, wenn Gewicht und Handling gut beherrscht werden.
Stabilisierung: Beanbags statt Stative
Die meisten Fotos entstehen im Fahrzeug. Darum sind große Stative unpraktisch und oft störend.
Unverzichtbar:
- Beanbags zur Stabilisierung auf Fensterrahmen, Sitzlehnen oder Fahrzeugkanten
- Kameragurte oder Handschlaufen zur Entlastung bei langen Sessions
Nicht empfehlenswert:
- Dreibeinstative, da sie im Fahrzeug nur im Weg sind
- Schwere Gimbalhalterungen, außer bei sehr großen Teleobjektiven
Viele Lodges wie Pangolin oder Londolozi stellen Beanbags zur Verfügung. Bei Selbstfahrerreisen kann ein eigener Bean Bag sinnvoll sein.
Nützliches Zubehör für jede Fotosafari
Folgende Ausrüstung erleichtert die Arbeit erheblich:
- mindestens zwei Ersatzakkus
- ausreichend Speicherkarten
- Powerbank oder mobiles Ladegerät
- Mikrofasertücher und Blasebalg gegen Staub
- einfacher Regenschutz für Kamera und Objektive
- eine praktische Fototasche oder ein kleiner Rucksack für schnellen Zugriff
Was Sie nicht benötigen
Viele Reisende packen zu viel ein. Folgende Dinge können Sie getrost zu Hause lassen:
- große Blitzgeräte, die Tiere stören und meist nicht erlaubt sind
- Drohnen, die in nahezu allen Nationalparks verboten sind
- Reinigungssets mit Flüssigkeiten, die auslaufen und Ausrüstung beschädigen können
Der wichtigste Tipp: Alles vorher testen
Egal wie hochwertig Ihre Ausrüstung ist:
Sie sollten jedes Objektiv und jede Einstellung vor der Abreise sicher beherrschen. Routine im Umgang mit der Technik sorgt dafür, dass Sie besondere Momente nicht verpassen.
Fazit
Eine Fotosafari in Afrika ist die perfekte Verbindung aus Naturerlebnis und fotografischer Präzision. Mit der richtigen Planung, zur passenden Jahreszeit und in den geeigneten Lodges entstehen Aufnahmen, die nicht nur technisch beeindrucken, sondern Geschichten erzählen über Licht, Wildnis und den einzigartigen Moment, in dem alles zusammenpasst.
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